Leipziger Bündnis gegen Depression
Deutsches Bündnis gegen Depression
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4. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit 2013

Auch in diesem Jahr fanden in Leipzig die Wochen der seelischen Gesundheit statt. Zwischen dem 7.10. und 23.10.2013 öffneten verschiedene Einrichtungen in Leipzig ihre Türen und luden zum Informieren, Zuhören und Mitmachen ein.

Das genaue Programm können Sie hier herunterladen: Programmheft-2013
Das genaue Programm können Sie auch online lesen:

Nachbericht:

Seelische Gesundheit - unser höchstes Gut?!

Am 23.10.2013 fanden die 4. Leipziger Wochen der seelischen Gesundheit mit einer Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der AOK Plus ihren Abschluss. Zum Thema: "Seelische Gesundheit - unser höchstes Gut?!" wurden auf einem Markt der Begegnung mit zahlreichen Informationsständen und sich anschließenden 4 Fachvorträgen viele Aspekte rund um die Depression näher beleuchtet.

Frau Dr. Stengler, Leiterin der Institutsambulanz der Uni Leipzig, berichtete zum Zusammenhang von psychischer Gesundheit und Arbeit. Frau Noack, Sozialarbeiterin beim Verbund Gemeindenahe Psychiatrie, sprang kurzfristig für Herrn Seyde (Psychiatriekoordinator der Stadt Leipzig) ein und referierte zur Arbeit des Gemeindenahen Verbundes und zum Wohlbefinden.
Über die besondere Rolle der Angehörigen von depressiven Menschen sprach Frau Geyler vom Wege-Verein.

Höhepunkt des Abends war zweifellos die druckfrische Broschüre "Hilfe und Orientierung bei Depression in Leipzig", welche von Frau Nicole Koburger und Frau Christel Römer vorgestellt wurde. Beide sind Mitglieder des Leipziger Bündnisses gegen Depression e.V. und Mitautoren der Broschüre. In ehrenamtlicher mühevoller Arbeit entstand mit dieser Informationsbroschüre eine umfangreiche Übersicht für Betroffene sowie deren Angehörige und Freunde. Sie kann für einen Unkostenbeitrag von 2,- Euro beim Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. erworben werden.

Während der sich anschließenden Diskussion kam zum Ausdruck, wie wichtig es ist, über die Depression zu reden, weiter an ihrer Entstigmatisierung zu arbeiten und sie zukünftig zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema werden zu lassen. Bei Einplanung von mehr Zeit für die Diskussion kann dem großen Redebedarf bei zukünftigen Veranstaltungen sicher noch besser Rechnung getragen werden.

Zahlreiche Info-Stände luden im Vorfeld und auch im Anschluss zu Gesprächen ein.

Elke Wollschläger